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 Januar 2013
Die umlackierten Modelle der Werkbahn hatten ja ihre Beschriftung verloren. Sie haben jetzt endlich Emblem und Loknummer der Phoenix Hüttenbahn erhalten. Ein Decal-Hersteller hat die Schiebebilder nach einer Vorlage erstellt. Der Silberton wirkt wie ein Gußschild. Es fehlen noch die "Kleinbeschriftungen" an den Rahmen, das folgt irgendwann später.
Angeregt durch einige Forenbeiträge habe ich damit begonnen, die ersten Wagen für einen "normalen" Güterzug zu altern. Der Tiefladewagen hat zusätzlich die klassische Trafoladung erhalten. Ich hoffe, bald über den kompletten Zug berichten zu können.
 September 2013
Schon ein wenig zurück liegt ein Besuch von anderen Modellbahnern, die sich ebenfalls dem Thema Montan verschrieben haben. Das war eine schöne Gelegenheit, mit fremden Rollmaterial auf der Anlage zu rangieren. Höhepunkte waren die Testfahrten von zwei umgebauten Märklin-Modellen der bekannten Henschel-Rangierlok. Nicht ganz mit dem nagelneuen Ade-Modell vergleichbar, war es doch für viele Jahrzehnte das einzige Modell dieser Art auf dem Markt.
Eine Tüte mit "glühenden" Brammen, die seit Jahren in einer Schublade lag, konnte endlich auf einem Satz Flachwagen verladen werden. Die Wagen waren ebenfalls Umbauten und werden beim Vorbild für den Heißtransport im Werk verwendet. Die schöne Wirkung der orange-leuchtenden Plastikteile hat mich veranlasst, ebenfalls einen solchen Umbau zu planen.
Den Staubsauger und den Schienenschleifer von LUX habe ich seit einiger Zeit im Einsatz und auf DCC umgebaut. Nun war die Schaltung etwas umständlich und der gleichzeitige Betrieb beider Wagen hatte die Kehrschleifen-Elektronik überfordert - ziemlich lästig, wenn der Zug im verdeckten Bereich stecken bleibt. Um diese Probleme zu lösen habe ich die Elektronik erneut umgebaut und ein Lok-Chassis zum Reinigungszug ergänzt: Link zum aktualisierten Umbaubericht.
Für die Trennung der Kadee-Kupplungen verwende ich gerne Schaschlik-Spieße, sofern sich die Wagen im vorderen Anlagenbereich befinden. Man "sticht" mit der Spitze zwischen die Kupplungsklauen, dreht den Spieß ein wenig und löst damit die Verbindung. Damit die Holzspieße netter aussehen, habe ich ihnen eine Warnlackierung passend zu den Lokfronten der Werkbahn-Lokomotiven verpasst. Fehlen nur noch geeignete Halterungen an der Anlagenfront.
 November 2013
Die Anlage kommt langsam in die Jahre. Bei einigen Roco-Weichen wird die Stromversorgung der Weichenzungen unzuverlässig, davon sind besonders die Weichen im Schattenbahnhof betroffen. Leider sind die meisten Weichen kaum zugänglich, nur diejenigen, die sich ausbauen lassen, erhalten eine zusätzliche Drahtverbindung zwischen Zunge und Flügelschiene. Ich hoffe, daß bei den anderen Weichen etwas Kontaktspray helfen wird.
Zu meiner Freude ergab sich die Gelegenheit, die Lasercut-Werkstatt von Joswood in Wuppertal zu besuchen und dabei andere Montan-Bahner zu treffen. Ein Highlight waren natürlich Dioramen und Schaustücke, besonders die "Bergischen Hüttenwerke" und der Hochofen nebst Winderhitzer der HDAG.
Zugschluß