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Beim Bau der Abstichhalle bin ich dann auf die Idee gekommen, eine animierte LED-Beleuchtung anzufertigen. Die Steuerung sollte ein Arduino Nano vornehmen -
klassischer Fall von Übersprungshandlung, denn ich war wieder Wochen mit diesem ungeplanten Nebenprojekt beschäftigt. Hier hat mir tatsächlich ChatGPT dabei
helfen können, einen schnellen Einstieg ins Thema zu schaffen. Ganz besonders bei der richtigen Materialbeschaffung hat mir die KI viel Suche in Foren und vermutlich
Frust beim Einkauf erspart. Die Programmierung in C habe ich jedoch ganz altmodisch selbst erstellt - ein kleiner nostalgischer Trip, da ich mein Berufsleben als
C-Programmierer begonnen hatte.
Für die Beleuchtung verwende ich RGB-LED-Streifen vom Typ WS2815 mit 144 LEDs pro Meter. Bei diesen Streifen lässt sich jede RGB-LED in der Kette einzeln ansteuern,
dazu reichen aber 3 Anschlusskabel. Kleiner Nachteil: durch die integrierte Steuerelektronik liegen die LEDs nicht nahtlos aneinander. Da werde ich mir noch etwas überlegen
müssen, zum Beispiel eine Diffusionsschicht aus mattem Plexiglas. Zwei Mini-Servos sollen Bohr- und Stopfmaschine bewegen, alles mit den LEDs im Einklang. Einige Optimierungsschritte
waren nötig, da sich anfangs LED- und Servo-Steuerung gegenseitig beeinflusst haben. Das konnte ich aber abstellen.
Die Stopfmaschine habe ich dann wieder mit Resin gedruckt. Bei der 3D-Konstruktion habe ich mich an Fotos aus Hattingen orientiert. Leider ist der entsprechende Bereich im
Museum nur sehr eingeschränkt zugänglich, deshalb habe ich nicht zu allen Blickwinkeln Bilder gefunden und die Konstruktion ist zu einem gehörigen Teil meiner
Fantasie entsprungen.
Hier ein Testlauf der Animation. Der linke Servo ruckelte, da sich das Timig von LEDs und Servos gegenseitig störte. Das habe ich durch eine geänderte Programmierung
lösen können. Etwas Untermalung liefert Lionel Hampton mit "Flying Home" vom 1957.
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